Delikatessen aus Kampanien

Neapel – Hauptstadt der kampanischen Delikatessen

Ernte von Hand
Ernte von Hand

Neapel – die Stadt steht für Pasta, Pizza und Salami. In der Geschichte der italienischen Pasta spielt Neapel und seine Umgebung eine zentrale Rolle. Denn die Luft des Mittelmeeres, die hier ungehindert durch die Gassen strömte, machte das Lufttrocknen der frisch zubereiteten Pasta erst möglich. Kein Wunder also, dass auch eine der bekanntesten Pastasaucen den Namen der Stadt Napoli trägt. Und auch die Salamispezialität Salame Napoli trägt den Namen der Stadt in die Welt.

Der Vesuv – Nährboden für Delikatessen aus Kampanien

Mastroberardino Campania Bianco 2007
Mastroberardino

Der Vesuv, einer der zwei großen Vulkane Italiens, bietet mit seinem Boden eine äußerst fruchtbare Grundlage für den Ackerbau in Kampanien. Hier gedeihen die von Küchenchefs in aller Welt geschätzten San –Marzano-Tomaten, die einzige Tomatensorte, die durch das DOP-Siegel in ihrer Herkunft geschützt ist. Wegen ihrer wenigen Kerne sind diese Tomaten besonders zur Zubereitung von Saucen geeignet. Aber auch Zitronen gedeihen an den Hängen des Vesuvs ausgezeichnet. Aus ihnen wird unter anderem der köstliche Limoncello hergestellt, ein Likör mit erfrischendem Zitronengeschmack, für den Kampanien berühmt ist. Die Hanglagen des Vesuvs bieten auch ideale Voraussetzungen für den Weinanbau. Eine Perle Kampaniens ist der Mastroberardino Campania Bianco 2007 mit seinem fruchtigen Duft von Ananas und Pfirsich.

Kampanien – seit Jahrhunderten begehrtes Urlaubsziel

Pompeii mit Vesuv im Hintergrund
Pompeii mit Vesuv im Hintergrund

Der Name Kampaniens leitet sich vom lateinischen Campania Felix ab, was „glückliche Landschaft“ bedeutet. So bezeichneten reiche Römer ihr bevorzugtes Gebiet für den Sommersitz, in dem sie sich vom damals schon stressigen Leben in der Hauptstadt Rom entspannten. Und auch heute noch ist Kampanien dank seines abwechslungsreichen Angebots zwischen Bergen und Meer. Ein beliebtes Ausflugsziel damals wie heute ist Pompeii, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Während es zu Römerzeiten unter anderem wegen der Befriedigung leiblicher Gelüste begehrt war, kommen heute eher kunsthistorisch interessierte Menschen in die durch den Vulkanausbruch zerstörte Stadt.

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