Limoncello

Grappa

Herstellung von Limoncello

Limoncello – das ist konzentrierte Zitrone im Glas – eisgekühlt. In Süditalien weiß man eben, wie man sich an einem heißen Sommerabend erfrischt und abkühlt. Die bevorzugte Zitronensorte für die Herstellung von süditalienischem Limoncello ist Femminello St. Teresa, auch bekannt als Sorrento-Zitrone. Sie ist besonders reich an Zitronenöl, das seine Aromen an den Alkohol abgibt. Bei der Herstellung des Zitronenlikörs wird die Schale (es ist sehr wichtig, nur die gelbe Schale zu verwenden und nicht die bittere weiße Schicht darunter) in 95 prozentigen Alkohol eingelegt. Die Schale von etwa fünf großen Zitronen wird benötigt, um einen Liter Limoncello zuzubereiten. Das Zitronenöl wird vom Alkohol freigesetzt und verleiht dem Alkohol eine sattgelbe Farbe. Anschließend wird der Alkohol mit einfachem Sirup gemischt.

limoncello

Limoncello

Limoncello von der Amalfi-Küste

Die Produktion von Limoncello konzentriert sich in Italien naturgemäß auf die Gebiete, in denen dafür geeignete Zitronen angebaut werden: an der Amalfiküste, am Golf von Neapel, auf der Halbinsel Sorrent (Kampanien) und auf den Inseln Ischia, Capri und Procida. Darüber hinaus wird er auch in Sizilien, Apulien, Sardinien und außerhalb Italiens in Menton (Frankreich) und der maltesischen Insel Gozo zubereitet.

Limoncello richtig servieren

Limoncello wird im Eisfach aufbewahrt. Eiskalt serviert ist er an einem heißen Sommertag eine wunderbar fruchtige Erfrischung. Meist wird er als Aperitif oder Digestif serviert; an der Amalfi-Küste in gekühlten Keramik-Gläsern. Man verwendet den quietschgelben Likör auch bei der Zubereitung von Torten, Eiscremes und anderen Desserts. In Ligurien gibt es beispielsweise ein Rezept für Tiramisù al Limoncino. Eine besondere Köstlichkeit sind die in Limoncello eingelegten Babà Napoletani. Ein süß-saurer Genuss sind Pralinen mit Limoncello.

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