„Geschichte" - passende Beiträge

Ischia – Urlaubsparadies nicht nur für die Kanzlerin

Ischia – eigentlich ein Urlaubsidyll

Es ging durch die Presse – Paparazzi hatten Kanzlerin Merkel während ihres Urlaubes auf Ischia aufgelauert und für Verstimmung gesorgt, um es vorsichtig auszudrücken. Vor allem der Ehemann der Kanzlerin war „not amused“ darüber, dass der Familienurlaub von den knipsenden Störenfrieden stetig unterbrochen wurde.
Eine verständliche Reaktion, denn eigentlich hatte sich Familie Merkel-Sauer Ischia wegen seiner Idylle und Abgeschiedenheit ausgesucht. Denn schließlich ist der Urlaub dazu gedacht, dem Alltag zu entfliehen. Man kann ihnen nur wünschen, dass sie auf der Insel trotzdem einige Momente der Entspannung gefunden haben.

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Famiglia Zingarelli – Wein aus der Toskana

Vom Filmproduzenten zum Weinproduzenten – Die Geschichte Italo Zingarellis

Der eine oder andere unserer Leser mag den Namen Italo Zingarelli kennen. Wer ihn nicht kennt, der kennt aber ziemlich sicher einige der Filme, die er produziert hat. Denn Italo Zingarelli war der Produzent der Filme mit Bud Spencer und Terence Hill. Filmtitel wie „Vier Fäuste für ein Halleluja“ (ital.:…continuavano a chiamarlo Trinità) oder „Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle“ (ital.: Più forte, ragazzi) kennt wohl fast jeder.
Der Weg zum Filmproduzenten verlief für Italo Zingarelli über einige Umwege. Während des Studiums der Physik und Mathematik boxte er in seiner Freizeit, wodurch er das Angebot bekam, als Stuntman aufzutreten. So konnte er das erste Mal Filmluft schnuppern. Kurze Zeit später wurde er schon Produktionsassistent und 1954 Produktionsleiter. Die Zusammenarbeit mit Bud Spencer und Terence Hill begann 1969.

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Torta al Testo – Umbrisches Fladenbrot

Hefeteig, Sauerteig und Fladenbrotteig

Pizza ist wörtlich heute in aller Munde. Doch was man beim Genuss des variantenreich belegten Hefeteiges nicht bedenkt, ist dass es sich um eine relativ moderne Entwicklung handelt. Denn für Hefeteig benötigt man Backhefe und die ist in Massen erst verfügbar geworden, seit sie industriell herstellbar war. Seit dem 18. Jahrhundert verwendeten Bäcker Hefe, die sie von Brauereien als Bierhefe erwarben.
Vorher war für die massenweise Herstellung von Brot die Luftigkeit des Teiges mithilfe von Sauerteig erreicht worden. Dabei werden die natürlich vorkommenden Hefen genutzt, die sich während des Ruhens des Teiges aus Mehl und Wasser entwickeln. Im 19. Jahrhundert wurde dann ein Verfahren entwickelt, um Hefen industriell ohne Brauprozess zu gewinnen.
Andere Triebmittel neben Hefe sind Backpulver oder Backsoda (Natron). Durch die Hitze beim Backen und das Wasser im Teig reagiert das Natron mit der Säure und setzt Kohlenstoffdioxid frei, wodurch sich Bläschen bilden. Da Natron eine schnellere Reaktionszeit als Hefe hat, verkürzt sich die Backzeit mit Natron. Seit der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts existierten verschiedene Varianten des Backpulvers. In Deutschland war es übrigens August Oetker, der 1891 das Backin erfand, wie es noch heute gehandelt wird.

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Paccheri Pasta als Schmuggelware

Paccheri Nudeln – da steckt mehr drin

Wir haben seit kurzem eine ganze Reihe neuer Pasta im Sortiment, die in der inoffiziellen Hauptstadt der Pasta, in Gragnano, hergestellt wird. Mindestens eine Sorte hat eine besondere Geschichte: die Paccheri. Diese Pastasorte hat als Hohlnudel einen besonders großen Durchmesser, um einiges größer als Penne oder auch Pennoni. Der Name wird gewöhnlich mit Kalmar (Tintenfisch) in Verbindung gebracht, da die leicht gebogene Form den Armen von Tintenfischen ähneln soll und der Name Paccheri „Tintenfisch“ bedeute. Eine andere Theorie bringt die Sprachwissenschaft ins Spiel: Paccheri lasse sich von griechisch πας (ganz) und χειρ (Hand) ableiten und bedeutet „freundliches Schulterklopfen“ zur Begrüßung. Warum man eine Pastasorte so nennen sollte, bleibt dubios.

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