Piemont

Zu Besuch bei Herstellern von italienischen Delikatessen im Piemont.

Risotto: Welcher Reis wofür?

Um den perfekten Risottoreis zu finden, ist es sinnvoll, sich mit der Konsistenz und dem Kochverhalten der verschiedenen Reissorten zu beschäftigen. Im Prinzip kocht man in Italien mit Arborio, Vialone nano und Carnaroli-Reis. Alle drei Reissorten haben relativ große Körner mit einem relativ hohen Stärkeanteil. Hier gibt's eine kleine Warenkunde mit den wichtigsten Unterschieden.

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Locanda La Posta und die „Dickwänste“

+++ Im Gustini-Sortiment! +++ Die Sughi und Ragùs aus der Familienmanufaktur Locanda la Posta werden mit ganz viel Liebe gekocht. Zusatzstoffe kommen hier nicht ins Glas! +++

Im Städtchen Cavour in Piemont führt die Familie Genovesio seit vielen Generationen die kleine Gastwirtschaft Locanda La Posta. Auf dem Schild über dem Eingang steht zu lesen: „Ristorante La Posta dei Grassoni Genovesio“ Frei übersetzt, heißt das so viel wie „Zur Post – Restaurant der Genovesio-Dickwänste“.

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Orta San Giulio

Das 1155-Seelen-Dorf Orta San Giulio liegt am Lago d’Orta, zu Deutsch Ortasee. Im Italienischen wird dieser See auch Cusio genannt. Das piemontesische Gewässer liegt in einer milden Klimazone und hat eine besonders malerische Uferlandschaft. Nordöstlich liegt der 1491m hohe Mottarona und im Westen die Bergkette Valsesia.

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Sehenswürdigkeiten im Piemont

Die Sehenswürdigkeiten im Piemont sind fast so zahlreich wie die Haselnüsse aus Langhe im Piemont. Der Name der großen norditalienischen Region bedeutet am Fuß des Berges.

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Weiße Albatrüffel frisch aus dem Piemont

Weiße Albatrüffel

Jeder kennt Trüffel als eine der edelsten und teuersten Zutaten der vor allem mediterranen Küche. Dabei gibt es verschiedene Trüffelarten, die sich in Erntezeit, Aussehen, Geschmack und auch Preis unterscheiden.
Alle Trüffelarten benötigen einen Baum als Symbionten, denn allein sind sie nicht lebensfähig. Doch auch der Baum hat Vorteile aus der Symbiose mit dem Trüffelpilz. Durch seinen besonderen Stoffwechsel kann der Trüffel den Baum mit Stickstoff, Phosphor und Kalium versorgen. Im Gegenzug bekommt der Trüffel, der nicht zur Fotosynthese fähig ist, vom Baum Kohlenhydrate geliefert. Doch genug der Biologie!
Eine der bekanntesten Trüffelarten ist der Weiße Albatrüffel.

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Bra DOP – der würzige Käse aus dem Piemont

Ein besonders würziger und schmackhafter Kandidat zu unserer Wahl: Mein Lieblingskäse aus Italien ist der Bra DOP.

Herkunft und Herstellung des Bra DOP

Wie aus der Überschrift bereits ersichtlich ist, gehört der Bra zu den Käsesorten, deren geografische Herkunft geschützt ist. Bei diesen Käsesorten erkennt man meist am Namen die Herkunft. Beim Bra DOP ist das der Ort Bra in der Provinz Cuneo in Piemont. Der Bra wird aus Kuhmilch zweier Melkgänge hergestellt (ebenso wie Parmesan oder Grana Padano). Die Milch aus dem abendlichen Melkgang ruht über Nacht in Kupferkesseln und am nächsten Morgen nach Abschöpfen des Rahms mit der Milch aus der Morgenmelkung vermischt. Hinzu kommt etwas Schafs- und Ziegenmilch sowie Lab. Dadurch wird die Milch dickgelegt. Anschließend wird die Käsemasse „gebrochen“, d.h. mit einer Klinge wird die Gallerte in kleine Stückchen zerteilt. Dadurch trennt sich die Molke von der Käsemasse. Anschließend wird die Masse ein zweites Mal gebrochen und danach in die Formen gefüllt, wo weitere Molke abfließen kann. Eine Woche lang pressen schwere Holzbretter Flüssigkeit aus den Formen und durch Zugabe von Salz trocknet der Käse weiter aus.

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Die Spezialitäten aus dem Piemont

Die Region Piemont

Piemont, die zweitgrößte Region Italiens, liegt im äußersten Nordwesten des Stiefels. Geografisch ist die Region dreifach gegliedert mit den Alpen im Norden und dem Mont Blanc als höchstem Berg, weiter südlich der Po-Ebene mit den meisten Einwohnern und dem Hügelland im Südosten. Im Hügelland befinden sich u.a. die Region Langhe, die landwirtschaftlich von großer Bedeutung ist sowie die Anbaugebiete für die Piemonteser Weine Barolo, Barbera und Barbaresco. Touristisch ist das Piemont als Wintersportregion als auch für Städtereisende beliebt. Renaissance- und Barockbauten in den Städten locken den kulturell interessierten Besucher.

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Die Rebsorte Nebbiolo

Nebbiolo in Italien

Heute wollen wir uns einmal einer italienischen Rebsorte widmen, die gewissermaßen zum Urgestein Italiens gehört. Die Sorte Nebbiolo gehört zu jenen, die am längsten in Italien angebaut werden. Die Ursprünge liegen im Piemont, wo sie auch heute noch angebaut wird. Sie ist eine rote Rebsorte, deren Name sich von nebbia ableitet, was soviel wie Nebel bedeutet. Den Namen erhielt die Sorte, weil sich auf den reifen Weinbeeren ein weißer Belag bildet, der die frühen Winzer wohl an Nebel erinnerte. In Italien wird Nebbiolo außerhalb von Piemont vor allem im Aosta-Tal und der Lombardei kultiviert. In der Lombardei „hört“ die Sorte auch auf den Namen Chiavennasca.

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Antipasti aus dem Piemont

Antipasti aus dem Piemont – viel mehr als nur eine Vorspeise

Zwar stimmt es, dass das italienische Wort Antipasti zu deutsch „Vorspeise“ bedeutet, aber mit dieser schnöden Übersetzung ist noch nichts über die reichhaltige Kultur der italienischen Häppchen gesagt. In ihrem schier unglaublichen Variantenreichtum ist es durchaus möglich, dass es mehrere tausend Antipasti gibt, wie man immer mal wieder hört. Je nach italienischer Region gibt es durchaus Unterschiede in der Antipasti-Tradition. Allein schon wegen der vielen unterschiedlichen Olivensorten, zu denen z.B. grüne Riesenoliven gehören, bieten eine große Abwechslung Olivenschälchen. Sehr köstlich sind auch in Salzlake eingelegte Oliven – egal ob grün oder schwarz.

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