Friaul-Julisch Venetien

Zu Besuch bei Herstellern von italienischen Delikatessen in Friaul-Julisch Venetien.

Sehenswürdigkeiten in Friaul-Julisch Venetien

Urlaub in Friaul Julisch Venetien

Im äußersten Nordosten Italiens liegt die Region Friaul-Julisch Venetien mit ihrer Hauptstadt Trieste. Aus Feinschmeckersicht ist selbstverständlich der Schinken Prosciutto di San Daniele zu nennen, der in und um den kleinen Ort San Daniele del Friuli hergestellt wird. Außerdem hat der bekannte Kaffeehersteller Illy seinen Sitz in der Hafenstadt Triest. Darüber hinaus ist die Landwirtschaft in der Region nicht mehr sehr bedeutend.
Wer in der Region Urlaub machen möchte, dem wird der Strand in Lignano Sabbiadoro gefallen. Auch die vielen Orte in den Bergen laden zu einem entspannten Urlaub ein, der mit Wandern, Verkostungen oder Entdeckung der Dorfkirchen verbracht werden kann.

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Die Provinz Udine in Friaul-Julisch Venetien

Provinz Udine

Die Provinz Udine liegt im äußersten Nordosten Italiens und grenzt im Norden an Österreich, im Osten an Slowenien und die Provinz Gorizia (deutsch Görz). Im Westen schließen sich die Provinzen Pordenone und die Region Veneto (Venezien) an.

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Gnocchi

Gnocchi – Name und Herkunft

Gnocchi, die „Njocki“ und nicht etwa „Gnotschi“ ausgesprochen werden, sind die italienische Variante von Nocken. In Italien werden drei Hauptvarianten unterschieden: Gnocchi di patate aus Kartoffeln, Gnocchi di polenta aus Maisgrieß und Gnocchi alla romana (römische Weizengrießnocken). Außerdem bezeichnen auch manche Pastahersteller ihre Nudeln in Muschelform als Gnocchi oder auch Gnocchetti. Der Name Gnocchi bedeutet einfach nur „Klöße“. Wahrscheinlich stammt das Rezept aus dem Mittleren Osten (allerdings aus historischen Gründen weder die Variante aus Kartoffeln noch die aus Maisgrieß) und wurde von den Römern in Italien und den Provinzen verbreitet.

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Prosciutto San Daniele

Prosciutto San Daniele Tradition

Die Tradition des Prosciutto aus San Daniele geht bis in die Eisenzeit und damit auf die Kelten zurück. Als es noch keine Kühlschränke gab und der Bedarf an Fleisch auch im Winter gedeckt sein musste, kamen die Menschen auf die Idee, ihr Fleisch durch Trocknen haltbar zu machen. Das einzigartige Mikroklima in San Daniele del Friuli, gelegen zwischen Adria und Voralpen, unterstützte die Menschen darin. Gemäß der Tradition wird auch heute der Schinken nur mit Salz behandelt. Ursprünglich wurden nur die kleinen dunklen Schweine des Friauls für den Schinken gezüchtet, aber mit dem steigenden Bedarf wurden auch nachts heimlich Schweine aus den umliegenden Regionen in den Ort geschmuggelt. Inzwischen werden für die Herstellung des Prosciutto San Daniele größere Rassen verwendet, die aus 10 Regionen vor allem Norditaliens stammen.

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San Daniele Schinken

San Daniele Schinken Tradition

Wie bei allen prosciutti geht die San Daniele Schinken Tradition darauf zurück, dass die Menschen ohne Kühlschränke einen anderen Weg finden mussten, dass wertvolle und für die Ernährung wichtige Fleisch haltbar zu machen. Das warme Klima Italiens und die Bergwinde machten eine Trocknung einfacher. Daher sind auch alle Schinken aus Italien luftgetrocknet und nicht geräuchert, wie es in kühleren Gegenden üblich ist. Die Tradition des Prosciutto di San Daniele im Speziellen hat sich in dem kleinen Ort San Daniele del Friuli entwickelt, der dem Schinken auch seinen Namen gab.

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Testsieger Nonino Grappa Chardonnay

Nachdem ich gestern etwas allgemeiner über den Familienbetrieb Nonino berichtet habe, möchte ich heute genauer auf die einzelnen Grappe, ihre Geschichte und ihre Eigenschaften eingehen.

Im Dezember 1973 kreierten Giannola und Benito Nonino einen Grappa aus nur einer Rebsorte, der Picolit, den Monovitigno. Vorher war Grappa ja eher ein Nebenprodukt bei der Weinherstellung gewesen, denn die Trester fielen als „Abfall“ beim Weinkeltern an und konnten bedenkenlos gemischt werden. Mit ihrer revolutionären Idee, nur eine Rebsorte zu verwenden, trugen Giannola und Benito wesentlich zum steigenden Ansehen des Grappas bei.

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San Daniele Schinken DOP

San Daniele Schinken DOP Herstellung

Bei einer Führung durch eine Prosciuttificio konnten wir uns heute selbst ein Bild von der San Daniele Schinken DOP Herstellung machen. Nachdem wir uns hygienisch einwandfreie Schutzkleidung inklusive Haube aufgesetzt hatten, öffnete unser Führer Claudio die Tür zur Produktionshalle. Leider waren wir etwas zu spät angekommen, um alle Schritte der San Daniele Schinken DOP Herstellung live mitzuerleben. Wenn die Schweinekeulen geliefert werden, erfolgt zunächst eine Wiegung. Dabei kommt schon der erste Stempel mit dem Datum und einer Nummer des Herstellungsbetriebes in das Fleisch. So kann die Herstellung Schritt für Schritt nachvollzogen und sicher gestellt werden, dass es sich um den originalen San Daniele Schinken DOP handelt. Anders als beim Parmaschinken wird der Beinknochen beim San Daniele DOP im Fleisch gelassen. An den fertigen Schinkenkeulen ist also noch deutlich der Schweinefuß zu erkennen.

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