Slow Food – Eine italienische Bewegung erobert die Welt

Spezialitäten aus Italien

Eien rote Shcnecke ist das Logo der Organisation
Die Wiege der Slow-Food-Bewegung liegt in der norditalienischen Region Piemont. Von hier aus hat Slow-Food die ganze Welt erobert. Heute gibt es über 100.000 Mitglieder weltweit. Berühmte Mitglieder in Deutschland sind der Sternekoch Vincent Klink oder der Fernsehmoderator Dieter Moor. Gegen Zeitdruck, Hektik und Fastfood setzt die Slowfoodbewegung saisonale Lebensmittel, liebevolles Kochen, Zeit für Geschmack und Genuß!

Die Slow Food Geschichte

Die Bewegung entstand in den achtziger Jahren. Als die erste McDonalds-Filiale Italiens direkt an der spanischen Treppe im Herzen Roms eröffnet wurde, fühlten sich viele Intellektuelle und Gourmets angegriffen. Sie sahen in der weltweit rollenden, großindustriellen Fastfoodwelle eine Gefahr für das kulinarische Erbe der Welt. Hamburger und Co wurden als geschmacksneutraler, charakterloser, wässrig-weicher Angriff auf den kulturell gewachsenen Geschmack empfunden.

Riechen und Schmecken, Zeit für Genuß!

Zeit für Genuß

Verschiedene Gemüsesorten in rot und grün

Vielfalt statt Einheitsbrei

 

Die Slow Food Mission

1986 gründete der Publizist Carlo Petrini im Städtchen Bra in Piemont eine Organisation, die verhindern sollte, dass die überlieferte regionale Geschmacksvielfalt unter einem Haufen Pommes Frites verschwindet. Das Gedankengut Carlo Petrinis war neu und traf den Geist der Zeit. Weltweit fanden sich Sympathisanten. 1989 trafen sie sich in Paris und gründeten unter dem Namen Slow Food eine gemeinsame Organisation.

Als Antwort auf die Verflachung durch Fastfood entdecken wir die geschmackliche Vielfalt der lokalen Gerichte. Fast Life hat im Namen von Produktivität und Rendite unser Leben verändert und bedroht unsere Umwelt. Slow Food ist die richtige Antwort darauf.

(Aus dem Gründungsmanifest)

2 Antworten zu “Slow Food – Eine italienische Bewegung erobert die Welt”

  1. […] die unweigerlich in Wechselwirkung mit anderen Bereichen des Lebens stehen. Ging es der Slow-Food-Bewegung zunächst um den guten Geschmack, rückten schnell auch ökologische Probleme, […]

  2. […] organisiert im Namen der Schnecke zahlreiche Projekte weltweit. Ich möchte drei Projekte vorstellen, die ich besonders […]

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