Koriander

Basilikata, Kräuter & Gewürze, Wurst und Salami

Koriander – Coriadolo

Koriander ist ein aromatisches Küchenkraut, das auch unter den Namen Asiatische Petersilie, Chinesische Petersilie oder Arabische Petersilie. Diese Namensgebung hängt damit zusammen, dass Koriander besonders in der asiatischen und arabischen Küche verbreitet ist und die jungen Blätter jenen der glatten Petersilie sehr ähnlich sehen. Die älteren Blätter ähneln wiederum eher dem Dill. Koriander ist neben Kurkuma und anderen Gewürzen Teil der Gewürzmischung Curry. Allerdings werden dafür nicht die Blätter, sondern die zerstoßenen Samen verwendet.

koriander

Koriander Zweige

Verwendung von Koriander in der Küche

In Europa und einigen Teilen Asiens werden vor allem die Samen in der Küche verwendet. Man schätzt den zitrusartigen Duft und das moschusartige Aroma, wobei nicht alle Menschen sofort von diesen Aromen überzeugt sind. Wenn man die Samen zum Kochen verwendet, sollten sie unbedingt frisch gemahlen oder im Mörser zerstoßen werden, da die Aromenstoffe sich leicht verflüchtigen und die Speisen mit pulverisiert gekauftem Koriander eher bitter werden. Man gibt ihn in Brotteig, Kleingebäck, zu Kohl, an Hülsenfrüchte und Kürbis.
Die frischen Blätter werden in der süditalienischen sowie portugiesischen, nordafrikanischen und teilweise asiatischen Küche verwendet.

Koriander in der italienischen Küche

Im Italienischen wird der coriandolo auch prezzemolo cinese (=chinesische Petersilie) oder nach dem spanischen cilantro genannt. In Italien verwendet man die Koriander-Blätter für Fleischgerichte, für Fisch und Gemüse. Ebenso auch für Bier und Gebäck. Die Samenkörner mit ihrem leicht zitronigen Aroma werden als Gewürz verwendet. Früher waren sie Bestandteil der Mortadella-Würzung. In Monte San Biagio und einigen Gemeinden an der Ionischen Küste der Basilikata ist Koriander ein traditioneller Bestandteil der Würzung von Salsiccia.

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