Olio Award 2018 – Testsieger „leicht fruchtig“

Olivenöl, Testsieger und Awards

Die Fachexperten des FEINSCHMECKERs haben genaue Vorstellungen vom Geschmacksprofil eines milden, leicht fruchtigen Olivenöls. Es sollte durch eine dezente, möchlichst grazil austarierte Schärfe und einen leicht schattierten Bitterton charakterisiert sein. Leicht fruchtige Olivenöle sollten Gerichten einen wunderbar sommerlichen Touch verleihen und die Geschmackstypizität der einzelnen Komponenten angenehm hintergründig unterstützen.

Auf den Verkostungsbögen der Juroren bei dem diesjährigen OLIO-Award konnten drei italienische Olivenöle brillieren. Die Goldmedaille geht 2018, zum wiederholten Male, an die toskanische Ölmühle Fonte di Foiano. Knapp dahinter positioniert sich eine echte Rarität aus Ligurien: Das aus der Taggiasca-Olive gepresste „Extremum“ von Paolo Cassini. Ebenfalls auf dem Siegertreppchen findet sich ein Olivenöl aus einem der nördlichsten Anbaugebiete der Welt wieder: das Garda DOP Trentino vom Gardasee.

Hier geht es zu den OLIO-Award Gewinnern:

1. Platz DER FEINSCHMECKER / OLIO-Award 2018 – Testsieger „leicht fruchtig“ >>> Fonte die Foiano – Millenovecentosettantanove (1979) – Italien/Toskana

2. Platz DER FEINSCHMECKER / OLIO-Award 2018 – Testsieger „leicht fruchtig“ >>> Paolo Cassini – Extremum Monocultivar Taggiasca Gran Cru Colabella – Italien/Ligurien

3. Platz DER FEINSCHMECKER / OLIO-Award 2018 – Testsieger „leicht fruchtig“ >>> Madonna delle Vittorie – Garda DOP Trentino – Italien/Trentino

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OLIO-Award TOP 3

von links nach rechts: „Extremum“, „Garda DOP“, „1979“

Fonte die Foiano – Millenovecentosettantanove (1979)

Die Brüder Paolo und Simone di Gaetano beweisen seit Jahren, dass Sie eine der besten Ölmühlen der Welt betreiben. 1979 verschlug es ihre Eltern Michele und Marina aus der Großstadt in das idyllische Bolgheri in der Toskana. Sie fanden ein Gut mit verlassenen Olivenbäumen. Heute knapp 40 Jahre später gewinnen ihre Söhne einen Preis nach dem anderen. Als Würdigung ihrer Ursprünge tauften Paolo und Simone dieses Öl „Millenovecentosettantanove“ (1979). Auch die Juroren des FEINSCHMECKERs sind begeistert: „Das aktuelle 1979 duftet zart grasig, nach unreifen Tomaten, Artischocken und Rauke, wirkt am Gaumen belebend frisch, mit köstlichen Bitternoten und graziler Schärfe.“

Paolo Cassini – Extremum Monocultivar Taggiasca Gran Cru Colabella

Nur ganz wenige Ölmüller schaffen es aus der ligurischen Taggiasca-Olive auch Öl zu pressen. Paolo Cassini ist einer von ihnen und er ist der Beste! Mit viel Leidenschaft setzt er das Erbe seines Vaters Giannino und seines Großvater Jean fort. Diese gründeten 1962 den kleinen Familienbetrieb Cassini. Auf gerade einmal sieben Hektar stehen knapp 1.300 Taggiasca-Olivenbäume. Teilweise wurden die Olivenbäume schon im 13. Jahrhundert von den dort ansässigen Benediktinermönchen gepflanzt. Etwa 400 Bäume werden für die Olivenölherstellung des Extremum Gran Cru „Colabella“ verwendet. DER FEINSCHMECKER lobt das „Colabella“ in höchsten Tönen: „[…] duftet nach grünen wie reifen Mandeln, zeigt am Gaumen Banane, Mandelbitterkeit und Schärfe.“

Madonna delle Vittorie – Garda DOP Trentino

An der malerischen Nordseite des Gardasees liegt die Winzerei, Ölmühle und das Gasthaus Madonna delle Vittorie. Ca. 2.000 Olivenbäumen wachsen in den Regionen um Arco, Riva und Torbole. „Königinnen vom Gardasee“, so nennt Massimo Azzolini die hier vorkommenden Sorten Casaliva und Frantoio. Massimo ist nicht nur ein gefragter Önologe und Kellermeister sondern auch Experte, wenn es um den Anbau und die Pressung von Oliven geht. Madonna delle Vittorie presst nur sehr kleine Mengen ihres Garda DOP Trentino, dafür sprechen diverse internationale Auszeichnungen für die hervorragenden Qualität. DER FEINSCHMECKER schreibt: „Der anfänglich süßliche, am Gaumen moderat bittere, angenehme Stoff aus Frantoio und Casaliva harmoniert perfekt mit Geflügel.“

 

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