Majoran

Kräuter & Gewürze

Aromatischer Majoran

Marjoran (Origanum majorana) ist ein Küchenkraut, das eng mit Oregano (Origanum vulgare) verwandt ist. In einigen Ländern werden beide Pflanzen auch mit dem gleichen Namen bezeichnet. Es gibt auch eine Kreuzung aus Oregeno und Majoran, die weniger kälteempfindlich als Oregano ist.
Die Gewürzpflanze mit den kleinen Blättern wird häufig in Gerichten mit Fleisch und Wurst verwendet, weswegen es auch Wurstkraut genannt wird. Das Aroma erinnert an eine Mischung aus Kiefern und Zitronen.

majoran

Majoran

Anbau von Majoran

Die aromatisch duftende Pflanze stammt aus Kleinasien und gedeiht daher auch besonders gut im Mittelmeerraum. Im antiken Griechenland und Rom galt der Majoran als Symbol der Glückseligkeit und wurde in Verbindung mit Aphrodite gebracht. Auch Hymenaios, der griechische Gott der Hochzeit, wurde häufig mit einem Kranz aus Majoran dargestellt.
In Südeuropa ist Majoran weit verbreitet, denn dort gedeiht er besonders gut. Doch es gibt auch Anbaugebiete in Deutschland, vor allem um Aschersleben in Sachsen-Anhalt. Je mehr Sonne die Pflanzen genießen können, desto intensiver sind sie jedoch im Geschmack.
Wenn Sie Majoran im heimischen Garten anbauen, sollten sie darauf achten, ihn vor der Blütezeit zu ernten.

Rezepte mit Majoran

Neben der Verwendung mit Wurst und Fleisch (beispielsweise im Gericht Rustikale Makkaroni) ist Majoran auch ein häufiger Begleiter zu Kartoffeln und Suppen sowie Hülsenfrüchten. Auch an Gerichten mit Leber darf er Lippenblütler nicht fehlen. Das Gewürz ist Teil der Kräuter der Provence und des italienischen bouquet garni. Bei der Verwendung in Fischgerichten sollte man darauf achten, ihn nicht mitzukochen. Wie wäre es zum Beispiel mit Kräutersaibling auf Kartoffeln? Ein leckeres Hühnchengericht ist Huhn mit Oliven, bei dem ebenfalls Majoran verwendet wird.

Schreiben Sie uns hier Ihren Kommentar zum Beitrag!