Grappa – Genießen Sie den guten Geist aus der Flasche

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Grappa hat eine erstaunliche Karriere hinter sich: vom raubeinigen Bauernschnaps zum kultivierten Trendgetränk. Die besten Tropfen von Nonino, einer der traditionellsten Brennereien Italiens, finden Sie hier in unserem Shop!

La Grappa – Guter Geist aus Trester

Im Italienischen sagt man „la grappa“, ein weibliches Substantiv. Und bei uns? Heißt es der oder die Grappa? Laut Duden kann man im Deutschen beide Artikel verwenden. Die Spirituose stammt anfänglich aus Norditalien, aus der Alpenregion Friaul. Eine Urkunde aus dem Jahr 1451 bezeugt zum ersten Mal die Existenz des Getränkes. Die Bauern der Region fanden mit der Destillation einen idealen Weg, um auch den Trester ihrer Weintrauben zu verwerten. Trester bezeichnet die Rückstände, die nach dem Pressen der Trauben in der Weinproduktion übrig bleiben. Die Bergbauern nutzen den Schnaps als Medizin und als Seelentröster im rauen Winterklima.

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Die Destillation erfolgt in Kesseln

Grappa riserva und Grappa stravecchio – richtig genießen

Grappa wird vorzugsweise jung getrunken. Bei einer Temperatur zwischen 8° C und 10° C entfaltet sich der Geschmack am besten. Servieren sie den edlen Tropfen in speziellen Grappa-Gläsern, weil sie eine bauchige Grundform haben und sich nach oben wie eine Tulpe öffnen. In diesen Gläsern kommt die Farbe des Weingeistes überdies perfekt zu Geltung. Ein junger Grappa erscheint eher transparent und kristallklar, ein Riserva oder ein Stravecchio aus dem Holzfass schimmert dagegen in zarten Honigtönen. Außerdem halten die Grappagläser das delikate Aroma des köstlichen Weingeistes zurück.

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Der edle Digestif im Glas

Haben Sie diese speziellem Gläser nicht im Haus? Kein Problem! Gerade ältere Grappa-Varianten lassen sich zum Beispiel gut in einem Cognacschwenker genießen. Generell gilt: Lassen Sie eine geöffnete Flasche nicht zu lange stehen, denn dann verflüchtigen sich die eleganten, feinen Aromastoffe.

Junger Grappa zeigt in der Nase und am Gaumen zuerst die Aromen, die von der Weintraube selbst kommen. Ein Riserva oder ein Stravecchio jedoch lagern mehrere Monate in Holzfässern. Das Holz gibt während der Lagerung Farbstoffe ab, so dass blumige oder fruchtige Noten, wie Erdbeer, Apfel und Banane entstehen. Traditionell reicht man den Tresterschnaps nach einem guten Essen. Aber auch in der Küche seiner Heimat, der Region Friaul-Julischen, kommt die Spezialität zum Einsatz: beispielsweise in Saucen.

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