„Pecorino" - passende Beiträge

Der Geschmack Sardiniens

Gezackte Felsformationen überragen das türkisblaue Meer. Überall kriecht Macchiagebüsch die Hänge hinauf. Im Hinterland ziehen sich weite, von der Sonne gegerbte Gebirgsketten. So störrisch und trocken das Land dieser Insel, so eigensinnig mutet der Charakter der sardischen Küche an. Wer glaubt, dass Sarden am liebsten Sardinen essen, irrt. Zwar finden sich die Fische auf den Speisekarten für Touristen, Meeresfrüchte gehören aber nur bedingt zu den traditionellen Gerichten.

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Essen wie die alten Römer – Der Brotaufstrich Moretum

Eines der Rezepte, das im antiken Rom beinahe täglich auf den Tisch kam, war Moretum, ein vegetarischer oder sogar veganer Brotaufstrich, der in der Reibeschale mortarium zubereitet wurde und nach dem die Creme auch benannt ist. Sie können einen Mörser verwenden, um das Rezept auszuprobieren.

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Pecorino Weißwein

Pecorino kannten die meisten bisher sicherlich als Käse, den italienischen Schafskäse aus dem Latium (Pecorino romano), Sardinien (Pecorino sardo), der Toskana (Pecorino toscano) und anderen italienischen Regionen. Doch Pecorino ist auch der Name einer Rebsorte. Diese ist in Mittelitalien verbreitet.

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Sehenswürdigkeiten in Sardinien

Die Sehenswürdigkeiten in Sardinien reichen von mesolithischen Stätten wie dem Tempel des Monte d’Accoddi (vielleicht das älteste Gebäude Italiens überhaupt) über geheimnisvolle „Riesen-Gräber“ und mittelalterliche Burgen Kirchen bis hin zu weitläufigen Nationalparks.

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Olivenöl aus Sardinien

Olivenöl aus Sardinien

Bis ins 9. Jahrhundert vor Christus lässt sich der Anbau von Oliven auf der Mittelmeerinsel Sardinien nachweisen. Die Nuragher, wie die Ureinwohner der Insel hießen, hatten sich von den Puniern die Nutzung von Oliven abgeschaut. Man kann getrost vermuten, dass schon damals Olivenöl aus ihnen gewonnen wurde, denn Olivenöl ist vielseitig einsetzbar.
Heute ist Alghero in der Provinz Sassari im Nordwesten der Insel das Zentrum des sardischen Olivenanbaus. Auch sonst ist die Korallenstadt mit ihrer wunderschönen Altstadt eine Reise wert.

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Das Festival des Pecorino-Käses in Moliterno

Wann wird das Fest gefeiert und warum?

Jedes Jahr am ersten Sonntag im August wird in Moliterno in der Region Basilicata ein Festival zu Ehren des Pecorinos gefeiert. Die kleine Stadt wurde im Mittelalter errichtet, nachdem eine vorherige Siedlung namens Grumentum von den Sarazenen zerstört worden war. Seit dem August 1982 wird dieses Fest begangen, um den Ort als historischen Platz der Käseproduktion zu feiern. Der Name Moliterno leite sich von mulcternum ab, was „Ort, wo Milch verarbeitet wird“ bedeutet. Im Mittelalter sollen die wenigen Bewohner, die am Fuße der Burg wohnten, ausschließlich von der Weide- und Milchwirtschaft gelebt haben.

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Pecorino – der Schafskäse aus Italien

Name und Geschichte des Pecorino

Der Name des Pecorino leitet sich vom italienischen Wort pecora für „Schaf“ ab, er ist also ein kleiner Schafskäse. Heute gibt es allerdings auch billigere Nachbildungen, denen Kuh- oder Ziegenmilch beigemischt ist. Der Pecorino kann auf eine der längsten Geschichten in der italienischen Käsewelt zurückblicken. Während viele italienische Käsesorten in den mittelalterlichen Klöstern zur Konservierung von Milch „erfunden“ wurden, gibt es den Pecorino bereits seit der Antike. Schriftliche Quellen belegen, dass für die römischen Legionäre Pecorino zur Tagesration gehörte.

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Pecorino – Schafskäse aus Italien

Pecorino – Was ist das?

Einer meiner Lieblings-Käse aus Italien ist der Pecorino. Dabei kann man das so einfach eigentlich nicht sagen, denn Pecorino bedeutet nichts Anderes als Schafskäse. Denn Schafe heißen auf Italienisch pecora. Da Schafe sehr nützliche Tiere sind, die schon lange, lange Zeit als Nutztiere gehalten werden, wundert es nicht, dass jede Region Italiens im Laufe der Zeit ihren eigenen Pecorino entwickelt hat. Während einige Käsesorten „erst“ im Mittelalter in Klöstern entstanden sind (z.B. Grana Padano DOP), gehörte Pecorino schon im antiken Rom zum Speiseplan.

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Latium und seine Spezialitäten

Latium – geschichtsträchtige Region in Mittelitalien

Latium (it. Lazio) mit seiner Hauptstadt Rom bildet das Kerngebiet des Römischen Reiches. Der Fluss Tiber durchzieht es und verschwindet endlich im Tyrrhenischen Meer. Benannt ist die Region nach dem Stamm der Latiner, die seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. dort siedelten. Der römischen Autor Vergil hingegen, der den Ursprung der Römer im Exil-Trojaner Aeneas sieht, nennt dessen Schwiegervater, der der König des späteren Gebietes um Rom ist, Latinum. Das ursprüngliche Gebiet Latiums war viel kleiner als heute und umfasste lediglich das Areal zwischen Tiber, den Sabiner Bergende, Sinuessa (dem heutigen Mondragone) und dem Tyrrhenischem Meer. Latium war aufeinander folgend Teil des Römischen Reiches, des Odoaker-Reiches, des Oströmischen Reiches, gehört als Lehen dem Papst, dann zum Königreich Italien, wurde unabhängig und nach der Eroberung durch Napoleon von Frankreich annektiert. Dann wurde Latium wieder Teil des Königreichs Italien und seit 1947 ist es ein Verwaltungsbezirk der Italienischen Republik.
Noch heute zeugen Bauten wie das Colosseum oder die zahlreichen Obelisken von der Weltmacht und dem kulturellen Reichtum dieser Ära.

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Spezialitäten aus Sardinien

Sardinien – Insel mit Geschichte

Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Sie ist gleichzeitig – und ebenso wie Sizilien – eine autonome Region mit der Hauptstadt Cagliari. Die Insel hat ihre eigene Sprache, das Sardische, das von den Einwohnern in mehreren Dialekten gesprochen wird. In der Stadt Alghero wird Katalanisch gesprochen. Amtssprache ist aber das Italienische. Die Besiedlung Sardiniens reicht mindestens 150.000 Jahre zurück, denn aus dieser Zeit wurden die ältesten menschlichen Knochenfunde gemacht. Die Insel war wie die gesamte Region den verschiedenen Bevölkerungszu- und -abzügen von u.a. Puniern, Römern, Ostgoten und Arabern ausgesetzt. Alle hinterließen ihre kulturellen Spuren, zu denen auch Einflüsse auf die Küche zählten.

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