„Manufaktur" - passende Beiträge

Pasta von Rustichella d’Abruzzo

Pastificio Rustichella d’Abruzzo

Abruzzen ist das Land des Weizens. Die Region – auf Italienisch Abruzzo genannt – im Süden Italiens wird oft auch als die Kornkammer Italiens bezeichnet. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sich viele Pastamanufakturen und –fabriken hier angesiedelt haben. Dabei ist es vor allem der Hartweizen, der für die süditalienische Pasta verwendet wird. Er enthält mehr Eiweiß als Weichweizen, so dass bei der Herstellung der Nudeln keine extra Eier verwendet werden müssen. So wird bei Rustichella d’Abruzzo lediglich bester Hartweizen und reines Quellwasser bei der Zubereitung der klassischen apulischen Pasta verwendet. Die Pastamanufaktur wird 2014 schon 90 Jahre alt! Gegründet wurde sie von Gaetano Sergiacomo und wird heute von seinem Enkel Gianluigi Peduzzi weiter geführt.

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Linguine di Suocera – Schwiegermutterzungen Pasta Nudeln

Als wir vor kurzem auf einer unserer kulinarischen Entdeckungsreisen in Apulien waren, ist uns eine bisher unbekannte Spezialität begegnet Linguine di Suocera. Linguine sind eine relativ bekannte Pastaform, deren Name wörtlich übersetzt Zünglein (im Plural) heißt. Es sind lange dünne Nudeln, die in Ligurien unter dem Namen Trenette meistens zu Pesto alla Genovese serviert werden. Ein bekanntes und beliebtes Gericht aus Ligurien ist außerdem Linguine alle vongole (mit Venusmuscheln). Aber wir waren ja in Apulien und dort gibt es eben die Linguine diSuocera. Das heißt übersetzt Schwiegermutterzungen und ist sicher kein Kompliment für Schwiegermütter. Vermutlich verhält es sich ähnlich wie mit dem Kaktus, der als Schwiegermutterstuhl bekannt ist.

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Pasta von Gentile jetzt auch mit IGP-Status

IGP-Status für Pasta aus Gragnano

Wir freuen uns sehr, dass die EU beschlossen hat, der Pasta aus Gragnano den IGP-Status zu verleihen. Damit schützt sie ein kulinarisches Kulturgut aus der Provinz Neapel im Süden Italiens. Denn seit Generationen und Generationen wird in Gragnano hochwertige Pasta hergestellt. Früher hängten die Pastamacher ihre Spaghetti und andere Langnudeln auf der Hauptstraße zum Trocknen auf, wie Reiseberichte aus dieser Zeit bezeugen. Heute werden aus hygienischen Gründen Trockner verwendet, die die Nudeln bei niedrigen Temperaturen langsam trocknen lassen, ebenso wie es früher die Winde taten, die durch die Straßen wehten.

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Pastificio Marella Apulien

Die Pastificio Marella

Die Pastificio Marella entdeckten wir in Apulien. Diese langgestreckte Region im Süden Italiens ist seit der Antike als „Kornkammer Italiens“ bekannt. Kein Wunder, dass es in dieser Region so viele Pastahersteller gibt. Der Familienbetrieb Pastificio Marella ist einer dieser zahlreichen Produzenten. Da gibt es viel Konkurrenz, die aber bekanntermaßen das Geschäft belebt. Im Fall der Pastificio Marella spiegelt sich diese Belebung in den außergewöhnlichen Nudelformen (z.B. Sombreroni und Coralli) und in der Vielfarbigkeit der Pasta wider.

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Pasta Martelli in der Toskana

Pasta aus der Toskana

Auf unseren Streifzügen durch die Toskana haben wir auch Familie Martelli besucht, die feinste Pasta herstellt. Die Familie besteht aus Mario, Laura, Luca, Lucia, Lorenzo und Dino. Die Leidenschaft für Pasta liegt ihnen im Blut. Bei der Führung über das Gelände von Pasta Martelli konnten wir erfahren, wie aus der Mehl- Wasser- Salz- Mischung allerlei Pastaformen entstehen. Allein der Trockenraum, wo die Spaghetti in langen Reihen hängen, ist ein Anblick, den wir wohl so schnell nicht vergessen werden.

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