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Als Parmigiano Reggiano oder Parmesankäse bezeichnet man einen äußerst würzigen Hartkäse aus Kuhmilch. Der namensgebundene Extrahartkäse Parmigiano-Reggiano, welchen Sie exklusiv bei Gustini finden, ist europaweit mit einer Herkunftsbezeichnung (DOP-Siegel) geschützt und aufgewertet. Seit dem 13. Jahrhundert wird Parmigiano Reggiano nahezu unverändert in einigen Provinzen in Oberitalien produziert. Das deutsche Wort Parmesan wird inzwischen im allgemeinen Sprachgebrauch für jede Art von feinem Reibekäse verwendet.Herstellung von Parmigiano ReggianoDer Herstellungsprozess wird fortwährend durch das Consorzio del Formaggio Parmigiano-Reggiano überwacht, dem ungefähr 500 Molkereien. Etwa 3 Millionen Käselaibe dieser Sorte werden pro Jahr hergestellt. In den Export gelangen lediglich 18% davon, da der größte Teil von den Italienern selbst verzehrt wird. Die Herstellung für ein Kilogramm Parmigiano Reggiano benötigt ungefähr 16 l Milch. Zwei Stunden nach dem Melken, das gewöhnlich zweimal täglich statt findet, muss die Milch in die Käserei gebracht werden. Dort ruht die Milch des abendlichen Melkganges bis zum Morgen in niedrigen, großen Kupferkesseln, wobei sie auf natürliche Weise aufrahmt. Anschließend wird die Rahmschicht abgeschöpft und die so erhaltene teilentrahmte Milch mit der Vollmilch des morgendlichen Melkens angereichert. Nun wird die Milchmischung in kegelstumpfförmigen Kesseln behutsam angewärmt und Milchferment vom Käseprozess des Vortages hinzugefügt. Durch die folgende Zugabe von Lab wird die Gerinnung ausgelöst. Anschließend wird mittels Ballonsieb die geronnene Milch zum sogenannten Bruch zerteilt. Nach diesem Schritt wird der Masse durch Verdampfung das Wasser entzogen. Dazu erwärmt man sie auf 33°C. Durch das Erhitzen sinkt das Käsegranulat auf den Boden des Kessels, wo es eine kompakte Masse bildet, die in großen Tüchern aus dem Kessel gehoben wird, wobei die überschüssige Molke abtropft, welche als Futtermittel zur Schweinemast z.B. für Parmaschinken genutzt wird. Im folgenden Schritt wird der Bruch auf 55°C erhitzt und ruht anschließend für zwei bis drei Tage in Formen (fascere). Daraus entstehen Käselaibe, die während einer dreiwöchigen Periode wiederholt in eine Salzlake getaucht werden. Durch die aufgenommene Salzmenge werden die Geschmackseigenschaften sowie die Länge der Haltbarkeit von Parmesankäse verbessert.Lagerung von Parmigiano ReggianoIm Anschluss werden die Parmesan-Laibe in klimatisierte Lagerräume oder traditionelle Keller eingelagert. Hier reifen sie ein ganzes Jahr lang. Für eine bessere Qualität werden sie jedoch meist 2 Jahre oder noch länger gelagert. Dabei ist es wichtig, dass sie durchgehend gewendet, gesäubert und kontrolliert werden. Nach der Mindestreifezeit wird jeder der einzelnen Parmigiano Reggiano -Laibe von Experten ausführlich geprüft. Dabei wird zum einen darauf geachtet, dass sich keine Löcher im Käse bilden sowie eine Geruchsprobe durchgeführt. Am Ende der Prüfung werden die Laibe abgeklopft und eine Bohrkernprobe entnommen. Lediglich vortreffliche Parmigiano Reggiano-Laibe reifen weiter und dürfen als Parmigiano-Reggiano bezeichnet werden. Der Ausschuss wird entweder als namenloser Reibekäse verkauft oder innerhalb Italiens unter der Bezeichnung „retinato“ gehandelt. Der geprüfte und als einwandfrei befundene Parmesankäse erhält das Siegel des Konsortiums. |
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| *Bisheriger Verkaufspreis | |||||



