Spezialitäten aus Aostatal

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Distillerie Saint Roch

Hoch oben am Berghang liegt die Destille der Levi...
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Valle d'Aosta

Aostatal

Aostatal ist die kleinste Region Italiens und liegt mit seinen schroffen Bergen im äußersten Nordwesten.
Valle d'Aosta
Ein Tal wäre kein Tal, wenn es nicht von Bergen umgeben wäre. Und so ist es selbstverständlich auch beim Aostatal, der kleinsten Region Italiens im äußersten Nordwesten der Republik. Die höchsten zu den Alpen gehörenden Erhebungen Montblanc und Gran Paradiso erheben sich am Rande dieser abgeschiedenen Region. Sie bieten eine imposante Kulisse. Das Haupttal heißt Dora Baltea und wird von einigen Nebentälern, die sich zwischen die Berge ducken, ergänzt. Kennzeichnend sind die französischen Ortsnamen, die nach der Italianisierung im Zweiten Weltkrieg zurück zu den französischen umgewandelt wurden. Lediglich Aosta als Hauptstadt trägt den italienischen Namen neben dem französischen Aoste.

Die Küche des Aostatals

Wegen seiner kargen landwirtschaftlichen Möglichkeiten ist die Küche des Aostatal einfach geprägt. Der Exportschlager ist der Fontina DOC, ein unverwechselbar aromatischer Käse, der sowohl im Laib als auch in kleineren Stücken in die ganze Welt verkauft wird. Andere Spezialitäten, die man als Arme-Leute-Gerichte bezeichnen kann, sind Suppe auf der Basis von Brot, Brühe, Lardo (Speck) und Kohl. Das heißt aber nicht, dass diese einfachen Gerichte aus bodenständigen Zutaten weniger köstlich sind als ein 3-Sterne-Menü. Pfiffig zubereitet können aber auch solch einfache Gerichte wunderbar schmecken. Denn auch einfache Speise wie Speckpflaumen (it. Prugne valligiane) Fonduta oder Polenta haben weltweit viele Anhänger gefunden.

Aostatal – italienisch oder französisch?

Die Amtssprachen im Aostatal sind gleichrangig Italienisch und Französisch. Dennoch geben die meisten Bewohner an, dass Italienisch ihre Muttersprache sei. Daneben existiert noch eine weitere Volkssprache, der franko-provenzalische Dialekt. In einigen Ortschaften wird eine deutsche Mundart gesprochen.
Die ursprünglichen Siedler des Aostatals waren die Kelten, die jedoch 25 v. Chr. von den Römern abgelöst bzw. verdrängt wurden. Diese gründeten das Augusta Praetoria, aus dem später die Hauptstadt Aosta wurde. Der Augustusbogen zeugt noch heute von dieser Vergangenheit. Nach dem Verfall des Römischen Reiches regierten nachfolgend Burgunder, Ostgoten, Langobarden und Franken auf dem Gebiet. Vom 11. Jahrhundert bis 1946 gehörte das Gebiet dem Königshaus Savoyen. Während dieser Zeit fiel das Aostatal nur kurz unter französische Herrschaft.